Montag, 6. Januar 2014

Lippoldshausen - Wandern im Winter



Wohl jeden lockt das milde Wetter hinaus in die Natur. 
Wenn dann auch noch die Sonne scheint wie am letzten Sonntag, dann gibt es für mich kein Halten mehr.
Mit festen Schuhen und Kamera machte ich mich auf den Weg nach Lippoldshausen,einem kleinen  Dorf mit gut 600 Einwohnern ganz in der Nähe.
Meine eigentliche Wanderung begann südlich von Lippoldshausen in der Feldmark. Ab dort hielt ich mich teilweise an den Wanderweg L1.





Der Weg führte über den sogenannten Zwickel, einer Erdaufschüttung infolge des Tunnelbaus für die ICE -Strecke Werratal.

Über dem Tunneleingang steht eine Bank und man kann richtig toll "Züge gucken". Einen ICE habe ich mit der Kamera erwischt. Er war auf dem Weg Richtung Kassel. Im oberen Teil des Bildes seht ihr, wie dicht Autobahn und Eisenbahn zusammen liegen.

Gut, dass ich feste, wasserdichte Schuhe anhatte. Der eigentlich sehr gepflegte Moosweg zeigte an vielen Stellen, dass sich die Wildschweine sehr dafür interessierten, was unter dem Waldpfad zu  finden ist. Teilweise hatten die Borstentiere den Weg in eine wüste Schlammlandschaft verwandelt. 
Trotzdem machte es mir Spaß durch die abwechslungsreiche Landschaft zu laufen. Felder und Wald wechselten sich ab und nach jeder Wegbiegung zeigte sich ein anderes Bild.




Hier laufe ich oberhalb der A7 am Hang entlang. Mal ein ganz anderer Blick auf die Autobahn. Man sieht, dass es Sonntag ist, die sonst übliche LKW-Karawane fehlt.



Nach einiger Zeit unterquert der Weg die beiden Werratalbrücken Autobahn und ICE.

In anderen Jahreszeiten fotografiere ich gern Bäume und Pflanzen am Wegesrand. Aber ich muss zugeben, dass eine Wanderung zwischen Bahn und Autobahn auch interessante Blicke bietet.


Inzwischen lagen einige Kilometer zwischen Lippoldshausen und meinem Standpunkt. Hier weit unten im Tal spiegelten sich die kahlen Bäume im Werrawasser.




Die jetzt kahlen Bäume erlaubten einen Blick auf das Wasserkraftwerk Letzter Heller auf der Werra.


Ab jetzt führte der Rundweg wieder bergauf Richtung Lippoldshausen.



Weil das schöne Wetter zum Weiterlaufen lockte, machte ich noch einen Abstecher zum Rundweg Steinrücken.
Der Weg führt eng um einen aufgeschütteten Hügel aus Natursteinen herum. Ich vermute, das es Fragmente vom Tunnelbau sind. Falls nicht, lasst mich wissen, was dieser Felshügel für eine Bedeutung hat.




Bevor ich wieder zurück nach Hedemünden aufbrach, konnte ich noch diesen herrlichen Blick auf das kleine Dorf Wiershausen genießen.


Kommentare:

  1. Deine bilder sind wieder sehr schön Anette.

    Liebe grüsse, Joop

    AntwortenLöschen
  2. Wunderbare Idee liebe Anette, die Bilder sind wie immer sehr schön!
    Lieben Gruß
    Bianca

    AntwortenLöschen
  3. wie ruhig wirken die Landschaftsaufnahmen im Vergleich zu dieser massiven Verkehrsarchitektur,

    egbert

    AntwortenLöschen