Dienstag, 9. Januar 2018

Von Martinhagen ins Druseltal

Heute zeige ich Bilder meiner Wanderung mit dem Werratalverein, Zweigverein Hann. Münden e.V. von Martinhagen zum Druseltal. Martinhagen ist ein Ortsteil der nordhessischen Gemeinde Schauenburg im Landkreis Kassel.



An der Ortsstraße weisst ein Hinweisschild zum Martinstein. Der riesige Basaltphonolithkegel liegt direkt neben der Kirche und ist das Wahrzeichen von Martinhagen.




Am Ortsrand mit seinem Erholungsgebiet vorbei führt die Wanderung Richtung  Habichtswald.




Hier wird aufgeforstet. Durch Plastikhülsen vor Verbiss geschützt wachsen neue Bäume heran.


Mit Flechten und Moosen überzogene Äste bringen auch im Winter Farbe in den Wald.



Auch im Habichtswald stehen mittlerweile viele Windräder um uns mit Ökostrom zu versorgen.



Erdsturztrichter am Weg. 



Im Gegenlicht. Es war ein kalter, feuchter Tag. 




Immer wieder öffnet sich der Blick auf die offene Landschaft.






Es geht bergauf. Auf dem Weg zum Hohen Gras überqueren wir immer wieder Schneereste.



Das Hohe Gras ist mit 614,8 m ü. NHN der höchste Berg des Habichtswälder Berglands.




Geschafft! Hier oben wird erst mal Pause gemacht.
Auf dem Berg befinden sich ein Aussichtsturm mit Sendeanlage und Berggaststätte.  Das Essen ist lecker und ich genieße die warme Gaststube.

Wieder frisch mit ausgeruhten Beinen geht es weiter. Ein geschmückter Weihnachtsbaum mitten im Wald ist für mich ein besonderes Fotomotiv.


Am Herbsthäuschen vorbei führt der Wanderweg weiter bis zum Eingang eines Stollens im Firnsbachtal.
Schon im Mittelalter wurde im Habichtswald Braunkohle abgebaut. 





Im Firnsbachtal genießen wir einige Sonnenstrahlen. Die Landschaft leuchtet auf.



Die schattigen Hänge werden von saftig grünem Moos überzogen. 


Über den Brasselsberg durch die Porta Lapidara geht es weiter zu den Bilsteinklippen.



Große Silikatfelsen aus Basalt. Sie sind ein besonderer Lebensraum von Tieren, Pflanzen, Flechten und Moosen.

Von hier sind es nur noch wenige Minuten bis zum Druseltal, an dem meine Wanderung endet.




Samstag, 9. Dezember 2017

Wanderung auf dem Werra Burgen Steig



Schon im vorigen Jahr hatte ich mir vorgenommen wenigstens einen Abschnitt des Werra Burgen Steigs zu wandern.


Mit einer Wandergruppe des Werratalvereins Zweigverein Hann. Münden e.V. konnte ich die Wanderung jetzt endlich in Angriff nehmen.





Hier beginnt unsere Wanderung. Das Wetter ist so leidlich. Manchmal finden sich noch wenige Schneereste vom Vortag. Es bleibt auf der gesamten Wanderung trocken und meist windstill.
Wir haben eine herrliche Fernsicht.


Der Weg führt zunächst an Feldern vorbei zum Wald.


Dem Waldrand nach rechts folgend, biegen wir, das Ende des Waldes ist bereits in Sicht, nach links ab und durchqueren das schmale Waldstück. Hier haben wir den Gerbachsgrund mit dem Gerkbach erreicht und wandern auf dem bequemen Weg nach links. Wir sind frisch und motiviert und kommen schnell voran.







Schnell sind zwei Teiche erreicht, zwischen denen der Werra-Burgen-Steig entlang und anschließend rechts weiter führt. 




Jetzt steigt der Weg fortdauern an. Zu Hause habe ich noch überlegt, wie viele Schichten ich übereinander ziehe um nicht zu frieren. Jetzt überlege ich, ob ich den zweiten Pullover ausziehe um nicht zu sehr ins Schwitzen zu geraten.




Wer glaubt, dass es im Winter im Wald nichts zu entdecken gibt, der irrt gewaltig.  Überall wachsen bizarre Pilze, Moose und Flechten. 



Durch die entlaubten Bäume öffnet sich der Blick in eine  geheimnisvolle Ferne. Hier könnten mir Gnome, Geister oder Nebelgespenster begegnen. Zum Glück bin ich nicht allein unterwegs. 




Einige Zeit später öffnet sich die abwechslungsreiche Landschaft. 
Mit Blick auf Blankenbach gehen wir den Hang hinunter.






Der kleine Ort, unmittelbar an der ehemaligen Grenze zur DDR gelegen, wurde erstmals 1332 in den von Baumbachschen Archiven nachgewiesen und feierte 1982 eine glanzvolle 650-Jahrfeier.

Ich finde den Blick auf die Fachwerkhäuser und die schmucke Kirche sehr romantisch.



Ob hier ein müder Wanderer nach ausgiebiger Rast seine Wanderschuhe vergessen hat?
Bei den lausigen Temperaturen wäre uns Wanderern sowas sicher nicht passiert.

Jetzt folgen wir einem Forstweg bis bis zum Wanderparkplatz „Drei Kastanien“. Es ist nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel.

Wir folgen ein Stück dem beschilderten Alpenpfad Richtung Tannenburg. Links von uns auf der anderen Talseite erhebt sich eine Wand aus Fels. Wie viel Wasser musste hier fließen um eine so scharfe Kerbe in die Landschaft zu graben.


Bald liegt unser Ziel, die Tannenburg unter uns und wir haben damit das Ende des Werra-Burgen-Steigs erreicht.
  




Von der Tannenburg erhalten geblieben ist größtenteils die Kernburg und der alte Wirtschaftshof, sowie etliche Mauerreste.


2006 und 2007 konnte nach Ausgrabungen die westliche Zwingermauer und der Torturm rekonstruiert und z.T. wieder errichtet werden.






Die Burg Tannenberg ist seit Anfang des 14. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Baumbach gewesen. Zuerst als Lehen des Stifts Hersfeld, später als Lehen der Landgrafen von Hessen. 1904 kaufte der Familienverband derer von Baumbach die Burg Tannenberg vom Staat Preußen.


Seit 1984 ist die Burg im Besitz des Fördervereins "Freunde des Tannenberg"

 

Obwohl die Burg geschlossen ist, wird uns ermöglicht, einen Blick in den Wirtschaftshof zu werfen.





Verabschiedet werden wir von diesem freundlichen Grautier. Der ca. 16 km lange facettenreiche Weg wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Nach 1,3 km ist der Ortskern von Nentershausen erreicht. Nach einer Stunde Fahrtzeit kommen wir wieder zu Hause an.




Sonntag, 19. November 2017

Jahreszeiten im Michaelispark

Der Michaelispark ist ein kleiner naturnaher Park, der zur Ev.-luth. Kirchengemeinden Hedemünden gehört.

Ein Jahr lang beobachtete ich mit der Kamera das Wachsen und Werden im Park.




Frühling im Michaelispark,  die Natur erwacht.













Magnolia an der Parkmauer










Blick auf das 
Katharinenhaus






Das große Blühen beginnt





Kamelie neben der 
Kirchentür 









Kastanienblüte






Sommerzeit


Buchsbaum -
ein wiederkehrendes 
Gestaltungselement im
Michaelispark









Glockenblumen passen perfekt zur Kirchentür















Der Eingangsbereich zum 
                                                           Michaelispark




Geheimnisvolle Pfade




Goldener Herbst















Blick aufs Pfarrhaus



Buntes Laub










Winter im Michaelispark







Es wird ruhig im Park





Kalte klare Luft





Ein Jahr im Michaelispark ist vergangen........