Dienstag, 9. Februar 2016

Calheta

Heute nehme ich euch mit nach Calheta. 
Calheta liegt an der Südwestküste und ist ein sehr beliebter Treffpunkt für Touristen auf Madeira. Hier gibt es einen schönen kleinen Jachthafen und zwei, von Menschenhand geschaffene Sandstrände.
Der Sand wurde extra aus der Sahara angefahren um den Touristen einen kleinen Sandstrand zu bieten.
Im Januar war es temperaturbedingt ruhig am Strand von Calheta und ich habe auf Bilder vom viel gelobten Strand verzichtet.



Blick auf den kleinen, feinen Yachthafen von Calheta.



Zum Schutz vor schweren Atlantikstürmen sind Strand und Hafen umgeben von viel Beton. 



Geschützt zwischen Mauern legen Fischer auf ihren Booten eine Pause ein. 



Auch Möwen provitieren von den riesigen Betonbrocken.

Mir als Tourist gefiel die ganze zweckmäßige Anlage nicht und ich bin sehr froh, dass wir kein Hotel in der Gegend gebucht hatten.


Etwas außerhalb sieht es wieder wild-romantisch aus. Nur ein schmaler Kiesstrand ist der Steilküste vorgelagert.



Hier gefällt es mir wesentlich besser als direkt an der Touristenpromenade.




Was mir natürlich wieder gefiel, war die Natur am Wegesrand.  Der Natternkopf ( Echium nervosum) ist so viel ich weiß endemisch. Man findet ihn meist in der Küstenregion.


Meist in Gärten wächst Monstera deliciosa, bei uns im Blumentopf als Fensterblatt erhältlich.
Aus dem Blütenstand der aus Mexiko stammenden Pflanze entwickelt sich ein essbarer Kolben. Die ganze Pflanze ist giftig, deshalb Monstera nur der reife Kolben ist essbar und gilt als Delikatesse, deshalb deliciosa.



Besonders hübsch fand ich den Hortensienbaum ( Dombeya wallichii).
Die herabhängenden Blütenstände erinnern an Hortensienblüten. Der Baum gehört jedoch zu den Malvengewächsen. Ursprünglich wächst er auf Madagaskar.



Sehr hübsch ist das Drüsenäonium (Aeonium glandulosum), das sich an steile Felsen krallt.






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