Sonntag, 13. Mai 2018

Wanderung zur Weidelsburg -Mai 2018-




Wieder unterwegs auf einer Extratour des Habichtswaldsteigs. Diesmal ist es der H8 rund um Naumburg. 

Die Wanderung beginnt in Naumburg am Bahnhof. Der denkmalgeschützte Endbahnhof wird für eine Museumsbahn genutzt.



Auf den Schienen steht gerade die Dampflok.








Schnell geht es aus Naumburg hinaus. Eine traumhafte Frühlingslandschaft am Waldrand empfängt uns mit blauen Himmel und Fliederduft.







Nach etwa einem Kilometer in nordwestlicher Richtung erreichen wir in einem Gehölz unser erstes Etappenziel.




Schon von weitem können wir die Weingartenkapelle auf einem kleinen Hügel sehen. Sie wird seit 1831 als Wallfahrtskapelle genutzt.

Unser Wanderweg führt direkt an der Kapelle vorbei.






















Der Weingartenhügel war schon früh ein heiliger Berg gewesen



„denn es führte ein altertümlicher Kreuzweg mit sieben Stationen, nämlich den sieben Fußfällen Christi, auf den Gipfel hinauf"




Vorbei an kleinen Höfen durch die offene Landschaft führt der Weg bis zur Weidelsburg.






Es ist warm für Anfang Mai und wir genießen es, wenn der Wanderweg durch den frisch begrünten Wald führt.




Mit offenen Armen empfängt uns ein  Baumgeist am Wegrand.






Nach kurzem, leichtem Anstieg erreichen wir die Weidelsburg.

Seit Ende des 16. Jahrhunderts war die Burg unbewohnt und verfallen. Erhalten sind hohe Mauer-, Palas- und Turmreste, Torbögen und Großteile vom Zwinger. Schon von Weitem ist die Ruine zu sehen und bildet so ein Wahrzeichen des Wolfhager Landes.





Sie gilt als die größte Burgruine Nordhessens.
Seit 1930 wird die Burgruine sehr aufwändig saniert.

Das Tor führt auf eine Plattform . Von dort hat man in alle Richtungen einen grandiosen Blick über die weite Landschaft.






Weiter geht es den Hügel wieder hinab.



Bald kommen wir an den Basaltsäulen des Weidelsberger Steinbruchs vorbei.



Die Route führt weiter entlang romantischer Waldpfade und über freie Felder, von denen man eine fantastische Fernsicht ins Land hat.




Immer wieder wechseln Wald und Feld ab. Ein wunderschöner Weg voller Abwechslung.





Duftende Rapsfelder werden gestreift.  









Und dunkle Waldstücke durchwandert.



Vielleicht ist es der Frühling, der alles so leicht und unbeschwert erscheinen lässt.

Die ca. 16 Kilometer vergehen wie im Flug.




Bald grüßt der Kirchturm von Naumburg. Der wunderschöne Rundweg schließt sich.




Die Fachwerkkulisse von Naumburg erinnert an vergangene Zeiten.




Schön war es. Natürlich auch, weil ich sehr nette Wanderfreunde als Begleiter hatte.




1 Kommentar:

  1. Tolle Bilder von deiner Wanderung. Das ist Erholung pur. Die Fotos sind wjnderschön.
    Liebe Grüße
    Susa

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